Additive Hardware: 3D-Drucken für den kreativen Heimwerker

Sonderfläche zu den Optionen der Additiven Fertigung für Baumarkt, Fachhandel und Ersatzteilfertigung

4.–7. März 2018, Köln

Ort: Eisenwarenmesse 2018, KölnMesse, Halle 5.2
Veranstalter: KölnMesse
Materialauswahl und Didaktik: Dr. Sascha Peters

Laut einer aktuellen Prognose der Finanzexperten der ING Bank aus den Niederlanden werden 50% aller Güter bis zum Jahr 2060 mit Hilfe von 3D-Druckern hergestellt. Für die Hartwaren-Branche ist es daher eine Chance, aber auch ein Muss, sich mit den Potenzialen der additiven Produktion zu beschäftigen. Denn nicht nur für Produktionsbetriebe ergeben sich neue Geschäftsmodelle in einem sich rasant entwickelnden neuen Technologiefeld.

Auch der Handel und insbesondere der Logistikbereich stehen in den kommenden Jahren vor Veränderungen. Unternehmen wie die Deutsche Bahn haben bereits begonnen, ihre Ersatzteillogistik für ältere Züge auf Prozesse unter Einbeziehung additiver Fertigungsverfahren umzubauen, was eine deutliche Kostenoptimierung mit sich bringt. Auch im Umfeld von Baumärkten, dem Fach- und Online-Handel entwickeln sich neue Geschäftsmodelle. So haben einige der führenden Handelshäuser begonnen, 3D-Druckservices mitsamt einer Plattform anzubieten, die dem kreativen Heimwerker neue Möglichkeiten für die Umsetzung individueller Projekte und exakter Einzel- und Ersatzteile bietet.

Highlights der Ausstellung waren: 3D gedruckte Ersatzteile der Deutschen Bahn, ein Fahrradrahmen mit gedruckten Verbindern, additive erzeugte Textilien aus Nylon und mit Metallfilamentdruckern erzeugte Bauteile. Über die gesamte Messelaufzeit standen für Livepräsentationen von 3D-Druckern unter anderem der weltweit erste Carbondrucker aus den USA, eine Desktop Lasersinteranlage sowie ein Kunststofffilamentgroßdrucker zur Verfügung.

www.eisenwarenmesse.com

Bild: Additiv erzeugte Sicherheitsschlüssel mit 3D Hohlraumstruktur (Quelle: Urban Alps, Zürich)