Bautechnologien und Materialinnovationen für die smarte Serie

17. FVHF-Fassadentag · FORUM Haus der Architekten · Stuttgart

17. Oktober 2017

Der aktuelle Mangel an Wohnungsbauten ist eine langfristige Herausforderung für Politik, Bauindustrie und Planer. Nicht nur die Flüchtlingsproblematik sondern auch die große Attraktivität des Wirtschaftsstandorts und die Anziehungskraft großer Städte haben die Immobilienpreise in den letzten Jahren steigen lassen. Experten gehen davon aus, dass in Deutschland bis 2020 pro Jahr mindestens 140.000 neue Mietwohnungen fehlen. Um kurzfristig kostengünstigen Wohnraum vor allem in den Ballungszentren zu schaffen, diskutieren die Vertreter der Wohnungswirtschaft, Bauunternehmer und Hersteller die Potenziale des seriellen Bauens immer intensiver.

Mit Blick auf die aktuelle Situation veranstalteten der Fachverband Baustoffe und Bauteile für vorgehängte hinterlüftete Fassaden (FVHF) in Kooperation mit dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) und der Bundesstiftung Baukultur (BSBK) unter dem Thema „Serielles Bauen“ in diesem Jahr mehrere Workshops. Zum 17. Fassadentag soll Mitte Oktober 2017 in Stuttgart die Diskussion intensiviert und die Potentiale des seriellen Bauens Architekten und Ingenieuren präsentiert werden.

Dr. Sascha Peters war eingeladen, Ergebnisse der aktuellen Material- und Technologieforschung aufzuzeigen und neue Angebote der Bauwirtschaft zu präsentieren. Neben Innovationen im Bereich des serielles Bauens hat er auch die Potenziale des 3D-Druckens in der Architektur aufgezeigt.

www.fvhf.de

Bild: CONPrint3D – Additives Fertigungsverfahren für den schichtenweisen Austrag eines schnell erstarrenden Spezialbetons aus einem Druckkopf (Quelle: Technische Universität Dresden)