
Pyrobubbles
Feuerbekämpfung ohne Wasser
27. März 2011
Neben dem effizienten Umgang unserer Energie- und Rohstoffressourcen steht auch die Schonung der Wasserreserven mittlerweile hoch im Kurs der gesellschaftlichen Auseinandersetzung. Vor allem bei der Brandbekämpfung werden immer wieder Alternativen zur Verwendung von Wasser als Löschmittel entwickelt. Ein innovativer Ansatz kommt jetzt von der Genius Entwicklungsgesellschaft aus Wusterhausen: PyroBubbles!
16mal leichter als Sand
Dies sind zellulare Glashohlkugeln, also ein grobkörniges Quarzsandgranulat, mit dem Brandherde erstickt werden können. PyroBubbles entsprechen der Brandschutzklasse A1 und gelten als nicht brennbar. Der Schmelzpunkt liegt weit über 1000 °C. Vorteilhaft wirkt sich vor allem auch das geringe Gewicht aus. So sind PyroBubbles 16mal leichter als Sand und 6mal leichter als Wasser. Das Material kann nach dem Gebrauch mit einem Industriesauger aufgenommen werden und ist wiederverwendbar. Obwohl PyroBubbles im Sinne des Chemikaliengesetzes nicht zu den Gefahrstoffen zählen, sollte bei der Brandbekämpfung auf einen Kontakt mit Augen oder der Haut vermieden werden.
Die Genius Entwicklungsgesellschaft hat PyroBubbles gemeinsam mit der Omega Minerals Germany GmbH aus Norderstadt entwickelt, die das Produkt auch herstellen. Weitere technische Daten von PyroBubbles C-XL sind:
– Korngrößenverteillung > 2,0 mm
– Schüttgewicht 190–205 g/l
– Schüttvolumen 4000–5263 ml/kg
– Korndichte 0,38–0,48 g/cm
– PH-Wert 7–9
Bildquelle: Genius Entwicklungsgesellschaft
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