
Kniterate
Digitale Strickmaschine für den Hausgebrauch
2. April 2017
Um der zunehmenden Nachfrage nach Individualität gerecht zu werden, lassen sich vor allem Sportschuhhersteller einiges einfallen. Mittlerweile kann der Kunde am Rechner Materialien und Farben für seinen neuen Schuh selbst wählen oder sich sogar eine passgenaue Lauffsohle mit seinem persönlichen Fußbett dreidimensional ausdrucken lassen.
Bekleidung nach Maß einfach zum Ausdrucken
Der spanische Designer Gerard Rubio möchte mit seiner digitalen Strickmaschine „Kniterate“ und der dazugehörigen App nun auch maßgefertigte Strickbekleidung einer breiten Käuferschicht anbieten. Begeistert von den 3D-Druck-Verfahren erkannte er, dass Stricken eine Technik ist, die es ebenfalls zulässt, nur da Material aufzubauen bzw. ein Gewebe entstehen zu lassen, wo es auch benötigt wird. Im Umkehrschluss heißt das: Kniterate spart Ressourcen wie Material und Zeit. Übermäßiger Abfall entfällt und die Nachbearbeitungszeiten werden auf ein Minimum verringert. Der Schnitt der Kleidung ist bereits vorgegeben, es muss lediglich zusammengenäht werden.
Auf Kickstarter konnte der Spanier mit seiner Idee offensichtlich überzeugen. Innerhalb der ersten 24 Stunden war das Kampagnenziel bereits erreicht. Wer sich die Technik in einem größeren Maßstab einmal in Ruhe anschauen möchte, findet im Bikini Berlin drei ähnliche Strickmaschinen im Pop-Up-Store von Adidas im 1. OG. Unter dem Slogan „Pullover to Go“ kann der Kunde seinen eigenen Pullover in einer interaktiven Projektionskammer gestalten und sich unter Zuhilfenahme eines Bodyscanner innerhalb weniger Stunden quasi auf den Leib stricken lassen. Das finale Zusammenfügen bzw. Vernähen der Einzelteile erfolgt direkt im Anschluss innerhalb der gläsernen Fertigung durch fachkundige Mitarbeiter. Zu kurze oder zu lange Ärmel beim Pullover gehören fortan der Vergangenheit an.
Bildquelle: Kniterate
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