
Pflanzenbasiertes Mineralsalz
Betta Salt
12. Januar 2026
Salz gibt nicht nur unserem Essen Geschmack, sondern wird von unserem Körper für lebenswichtige Funktionen benötigt. Dabei sollte die täglich konsumierte Menge bei maximal sechs Gramm pro Tag liegen. Das im Salz in hohen Mengen enthaltende Natriumchlorid kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen. Ein gesündere Alternative bietet das Berliner Start-Up „PlantSalt“ ihren Kunden.
Natriumarmes Salz aus Algen und Queller
Die beiden Gründer des Unternehmens Karl Schlumbach und Daniel Siebert stellen aus Algen und Queller natriumarmes Salz her. Im Gegensatz zu klassischem Algensalz, das in der Regel aus getrockneten und zermahlenen Pflanzen besteht, ist BettaSalt nicht grün. Sie extrahieren das Salz aus den Pflanzen. Queller (auch als Seespargel bekannt) und die Algen werden zunächst in Wasser aufgelöst, filtriert und später verdampft. Übrig bleibt feines Salz.
Aktuell wird die Produktion aber auf Rotalgen umgestellt. Diese Algenart wird für die Produktion des Verdickungsmittels Carrageen genutzt. Bereits beim Trocknen der Algen schwitzt die Pflanze Rohsalz aus, das bislang nicht von den Carrageen-Herstellern genutzt wird.
Karl Schlumbach und Daniel Siebert präsentierten kürzlich ihr BettaSalt in der Höhle der Löwen. In ihrem Pitch erklärten sie, dass sie ihr Salz sogar auf Kundenwünsche einstellen können. So können sie zum Beispiel durch veränderte Produktionsparameter wie der Temperatur mehr Kalzium- oder Magnesiumchlorid aus den Pflanzen kristallisieren.
Das pflanzenbasierte Mineralsalz Betta Salt ist Teil der Sonderfläche ISM Ingredients vom 1.-4. Februar 2026 in der Koelnmesse.
Bildquelle: Betta Salt
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