
EDAG CityBot
Smarte Mobilität für die saubere Stadt der Zukunft
4. Oktober 2020
Die Städte von morgen sollen lebenswerter und umweltfreundlicher werden, mit weniger Lärm, ohne Schadstoffbelastung durch Verkehr und Mobilitätssystemen, die den Menschen in den Mittelpunkt setzen. Derzeit stellt sich die Stadtentwicklung auf Szenarien ein, in denen effiziente und skalierbare Mobilitätslösungen dem steigenden Verkehrsaufkommen entgegen treten. Mit dem EDAG CityBot hat der Entwicklungsdienstleister aus Fulda ein Mobilitätskonzept unter Integration von Künstlicher Intelligenz vorgestellt, das als Game Changer für die Smart City entwickelt wird.
Umfeldsensoren ermöglichen das Erfassen dynamischer Hindernisse
„Autonomes Fahren ist in Verbindung mit Digitalisierung die große Chance, dem Verkehrsinfarkt wirksam entgegen zu treten,“ erklärt Johannes Barckmann (Head of Concept Cars der EDAG Group) die Beweggründe zur Entwicklung der Studie.
Die im EDAG CityBot verbauten Umfeldsensoren ermöglichen die Eigenlokalisierung sowie das sichere Bewegen in beengten Situationen. Das System unterstützt Notbremsfunktionen und Ausweichmanöver bei niedrigen Geschwindigkeiten durch Präsenzerkennung sehr naher Objekte sowie eine schnellere Reaktion auf plötzlich auftauchende dynamische Hindernisse wie Fußgänger oder spielende Kinder.
Im Rahmen der weiteren Entwicklung des EDAG CityBot entwickeln die KI – Experten des Unternehmens intelligente Software für unterschiedliche Funktionen. Dabei geht es darum, neuronale Netze aus den Bereichen Computer, Text- und Sprachverarbeitung, Pfadplanung, Schwarmintelligenz und Maintenance gewinnbringend für die Mobilitätslösung einzusetzen und gefahrloses autonomes Fahren zu ermöglichen.
Erste Anwendungsszenarien für den CityBot sehen die Mobilitätsexperten bei EDAG im Kontext industrieller Applikationen sowie in halböffentlichen Umgebungen wie zum Beispiel auf den Verkehrswegen von Flughäfen oder im Logistikbereich bereits ab dem Jahr 2025. Marktreife Lösungen wird es für den innerstädtischen Nahverkehr jedoch erst ab 2030 geben.
Bildquelle: EDAG
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