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Climatex Stoffe

Denken in geschlossenen Materialkreisläufen

68/2011

In Zeiten knapper werdender Ressourcen ist der Wunsch nach einem Handeln in geschlossenen Materialkreisläufen fast schon ein Politikum. Doch was sich über Jahrzehnte in den Produktionsanlagen rund um den Globus bewährt hat, lässt sich nicht über Nacht auf die Bedingungen eines nachhaltigen Umgangs mit den Ressourcen dieser Welt umstellen. Einige Hersteller sind nun Vorreiter einer Bewegung, die in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen wird. So versucht die Gessner AG aus der Schweiz mit Climatex Stoffen einen Beitrag zu leisten, für ein ganzheitliches Denken in geschlossenen Materialkreisläufen.

 

Climatex Stoffe sind Resultat einer intelligenten Kombination von Materialien, die in auf die Vermeidung von Abfällen optimierten Produktionsverfahren verarbeitet werden. Sie werden so konzipiert, dass sie nach dem Verbrauch dem Kreislauf wieder zurückgeführt werden können. Zum Einsatz kommen Ramiefasern, Farmwolle und eine flammhemmende Textilfaser aus europäischem Weißbuchenholz, die gezwirnt, gefärbt, gewebt und veredelt werden. Auch beim Färben werden kreislauffähige Substanzen ausgesucht. Die für Produktionsprozess benötigte Energie stammt zu 90% aus erneuerbaren Energiequellen.

 

www.climatex.com

 

 

Climatex Stoffe sind Teil der Ausstellung "Materialien einer nachhaltigen Zukunft" vom 21. Oktober bis 25. November 2011 in Berlin-Kreuzberg.

 

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