
RoboWorm
Rettungsroboter für Katastrophenszenarien nach bionischem Vorbild
02. September 2016
Auf Basis des Bewegungsablaufs von Regenwürmern haben die Designer von Emamidesign aus Berlin ein Roboterkonzept vorgestellt, das bei Katastrophen die Suche nach Verschütteten unterstützen soll. Mit seinem akkordeonähnlichen Bewegungsapparat kann sich der RoboWorm selbst auf rutschiger Oberfläche, durch kleine Öffnungen und enge Schächte bewegen. Somit ist das System in der Lage, verletzte Personen in eingestürzten Gebäuden oder unter Lawinen zu lokalisieren.
Metallringe imitieren biologische Ringmuskulatur
Der feine Bewegungsablauf wird im Innern des RoboWorms mit Metallringen realisiert, die mit stromdurchflossenen Spulen an vier verschiedenen Stellen magnetisiert und über einen Mirkoprozessor angesteuert werden können. Das System ist mit Kameras, Sensoren und einem Mikrofon ausgestattet, um die Suche nach Verschütteten zu erleichtern und den Gesundheitszustand einschätzen zu können. Da der RoboWorm in beide Richtungen fortbewegt werden kann, ist die Rückbewegung auf einfache Weise möglich.


Im Frühjahr wurde die Entwicklung beim German Design Award 2016 des Rats für Formgebung in Frankfurt mit einer „Special Mention“ geehrt.
Bildquelle: Emami Design
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