
Parali Design mit Reisstroh
Textilien und Heim Decor aus Ernterückständen
19. Mai 2025
Parali ist das Hindi-Wort für Reisstrohrückstände, die nach der Reisernte übrig bleiben. Ihre Verbrennung verursacht Luftverschmutzung in Indien und belastet die Umwelt in Delhi und den umliegenden Städten. Im Designstudio Parali by Aarushi verarbeitet Gründerin Aarushi Mittal Agrarabfälle zu nachhaltigen Textilien und Wohndeko und setzt sich dafür ein, das Verbrennen von Strohstoppeln zu beenden.
Strapazierfähigen Gewebe und Tontöpfe aus Parali
Die handgewebten Textilien bestehen aus Parali (Reisstroh), kombiniert mit textilen Elementen wie recyceltem Textilgarn, Bio-Baumwolle und Naturfasern. Parali verwendet es für Teppiche und Kissen und verzichtet dabei auf Farbstoffe oder aggressive Chemikalien. Da die Materialien natürlich und biologisch abbaubar bleiben, sind ihre Auswirkungen am Ende ihrer Lebensdauer minimal.
Die Stoffe reichen von dicken, strapazierfähigen Geweben, ideal für Teppiche und Meditationsmatten, bis hin zu leichten, flexiblen Lagen, die sich perfekt für Lampenschirme und Kissen eignen. Parali-Textilien werden mit energiesparenden, traditionellen Techniken handgefertigt, sind atmungsaktiv, biologisch abbaubar und für ein bewusstes, multifunktionales Leben konzipiert.
Die Boiya-Vase wird von Hand aus Reisstroh geformt, zu einer natürlichen, teigartigen Textur verarbeitet und mit Ton veredelt – ganz ohne Kleber oder Kunststoffe. Jedes Stück spiegelt die Idee des Kreislaufdenkens, ländliche Handwerkskunst und die Vision eines klimafreundlichen Lebens wider.
Die Boiya-Vase und einige Parali-Textilien sind Teil unserer Sonderfläche zu biozirkulären Materialien anlässlich der interzum 2025 in Köln.
Bildquelle: Aarushi Mittal
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