
Mapuguaquén handgefertigte Lehmlautsprecher
Drahtlose Audiotechnik kombiniert mit traditionellem Handwerk aus Chile
17. August 2018
In der Sprache der Mapuche bedeutet „Mapuguaquén“ so viel wie „der Klang der Erde“, ein treffender Name für einen handgefertigten Lehm-Lautsprecher, der von den Designern Philine von Düszeln und Pablo Ocqueteau aus Berlin entwickelt wurde. Das Besondere: Die Designer verknüpfen Handwerkstradition aus dem Süden Chiles mit modernster drahtloser Audio-Technologie aus Deutschland.
Kugelform des Resonanzkörpers vermeidet scharfe Resonanzen
Der Lautsprecher besteht zudem aus regional verfügbaren organischen Materialien wie Ton, Holz, Leder und Wolle. Damit verkörpert er die Vision der Designer, traditionelle Handwerkskunst wiederzubeleben und altes Wissen und Fähigkeiten zu unverzichtbaren Werkzeugen für die Konstruktion der Zukunft zu machen. Kulturelle Identität, Ökoeffizienz, Transparenz und fairer Handel sind die wichtigsten Werte für das Entwicklerteam.

Bild: Lehmlautsprecher in der Fertigung
Neben den positiven Effekten zur Erhaltung traditioneller Techniken befördert die Verwendung natürlicher Werkstoffe und das besondere Design der Lehmlautsprecher zahlreiche technische Qualitäten. So wirkt sich die Kugelform des Resonanzkörpers auf zwei Arten positiv auf das Übertragungsverhalten der Lautsprecher aus. Es vermeidet scharfe Resonanzen innerhalb des Gefäßes und glättet die Fokussierwirkung des Gehäuses bei hohen Frequenzen außerhalb des Gefäßes. Dies führt zu einer lebensechteren Interaktion zwischen der Schallquelle sowie dem Raum und erweitert die Fläche des Sweet Spots. Die konkaven Holzkegel in den Zentren der Treiber optimieren zudem die Off-Axis-Reaktion (über 30° Winkel) von hohen Frequenzen durch Reflexion.
Ende August 2018 geht die erste limitierte Edition des Lautsprechersystems in den Markt. Mapuguaquén wird als Mono, 2.1 Lautsprechersystem und Stereo-Lautsprecher vertrieben.
Bildquelle: Mapuguaquén
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