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Textile Mikrosystemtechnik

Intelligente Textilien für elektronische Assistenten

Textile Mikrosystemtechnik Intelligente Textilien für elektronische Assistenten

11/2012

Bekleidung mit integrierten Heizsystemen, die uns auf Knopfdruck wärmen, Handschuhe zum Telefonieren oder Outdoorbekleidung, die die Gesundheit des Sportlers überprüft: Immer häufiger werden elektronische Systeme in Textilien integriert und vereinfachen unser Leben ganz heimlich und unsichtbar.

 

Die Grundlage für die Entwicklung von smart textiles sind partiell leitfähige Strukturen, die sich durch Verwendung metallisierter Fäden realisieren lassen. Zu ihrer Verarbeitung wurden in den letzten Jahren in der Forschung zahlreiche Fertigungstechniken entwickelt, die die Integration von Mikrosystemtechnik in Textilien ermöglicht. So haben Wissenschaftler am TITV Greiz eine spezielle elektrochemische Nachbehandlung hervorgebracht, um das Fasermaterial gezielt in seinen Eigenschaften beeinflussen zu können. Die ETH Zürich wartet mit einer Webtechnologie zur Verarbeitung elektronischer Komponenten auf.

 

Intelligente Textilien lassen sich heute ausstatten mit Stimulationselektrodensystemen, Aktuatoren, Solarzellen oder speziellen Heizoptionen. Textile transdermale Therapiesysteme bieten die Möglichkeit zur interaktiven Abgabe von Wirkstoffen. Im Automobil- und Flugzeugbau können Sensoren über den Belastungszustand textiler Strukturen informieren. Textilien mit LED-Integration eröffnen besondere Gestaltungsmöglichkeiten mit energieeffizientem Licht.

 

Bereits zum vierten Mal informiert das TITV Greiz am 23./24. Februar 2012 gemeinsam mit dem Fraunhofer IZM auf der TITV-Konferenz 2012 über die Anwendungspotenziale textiler Mikrosystemtechnik, zwischen akustischer Einparkhilfe und elektronischer Zugangskarte.

 

Programm der TITV-Konferenz 2012

 

 

Das TITV Greiz wird das Werkstoffforum "Materials in Progress 2012" am 21. Juni 2012 anlässlich der DOCUMENTA 13 in Kassel mit einem Vortrag bereichern.

 

 

Bild: Textile Struktur mit integriertem Temperatursensor (Photo: K. Cherenach, ETH Zürich)

 

 

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Potenziale der additiven Fertigung für die Produktion im Internet der Dinge

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10. Dezember 2014

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