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Kacheln aus Kaffeesatz

Organischer Abfall für die Baustoffproduktion

Kacheln aus Kaffeesatz Organischer Abfall für die Baustoffproduktion

28/2013

Dass Kaffeesatz als organisches Restmaterial auch in der Produktentwicklung genutzt werden kann, zeigen einige Designer in den letzten Jahren immer wieder mit der Gestaltung von Tassen und Geschirr aus dem Abfallmaterial von Espressomaschinen. Zur Herstellung von Formteilen aus Kaffeesatz wird dieser mit einem Bindemittel vermischt und unter Wärmeeinfluss in eine Form gepresst. Der Einsatzzweck beeinflusst dabei die Wahl des Bindemittels. Unter Verwendung von karamellisiertem Zucker beispielsweise lassen sich Tassen herstellen, die sich beim Kaffeegenuss langsam auflösen und dem Kaffee ein zusätzliches Aroma geben. Der Designer Raúl Laurí hat neben Trinkgefäßen Kaffeesatz auch zur Umsetzung von Lampenschirmen und eines Tisches verwendet. Im Rahmen der Interzum Sonderausstellung "Smart Sustainable Materials" wird er erstmals Kacheln aus Kaffeesatz der Weltöffentlichkeit präsentieren. Die Ausstellung findet vom 13.-16. Mai 2013 im "Innovation of Interior"-Bereich in Halle 4.2 statt.

 

www.rlauri.com

 

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