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Christalplant Biobased

Bindemittel für Mineralwerkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen

27/2012

1967 wurde der erste harzgebundene Mineralwerk­stoff auf den Markt gebracht, der die Eigenschaften von Gesteinswerkstoffen mit den Vorzügen einfa­cher Verarbeitung verbindet. Während Natursteine und mineralisch gebundene Gesteinswerkstoffe lediglich durch aufwändige zerspanende Techni­ken wie Bohren, Sägen oder Schleifen bearbeitet werden können, besitzen harzgebundene Mine­ralwerkstoffe sowohl thermoplastische als auch duroplastische Eigenschaften. Sie können geformt werden und sind in festem Zustand besonders hart und strapazierfähig. In aller Regel wird mineralisches Abfallmaterial verwendet, das bei der Aluminiumgewinnung aus Bauxit anfällt.

 

Anfang des Jahres ist ein neues Mineralwerkstoffangebot unter dem Namen "Christalplant Biobased" am Markt erschienen, das unter Nachhaltigkeitsaspekten einige Vorteile bietet. Denn erstmals basiert das verwendete Bindemittel auf nachwachsenden Rohstoffen. Mit einer Dichte von 1,3 g/cm2 ist der Werkstoff zudem um 30 % leichter als sein Vorgänger. Nach Herstellerangaben wird eine besondere Langlebigkeit dadurch gewährleistet, dass Kratzer und Kerben repariert werden können.

 

www​.aga​pe​de​sign​.it

 

Verarbeitungsmöglichkeiten und Herstellungsmethoden harzgebundener Mineralwerkstoffe sind im "Handbuch für technisches Produktdesign" aufgeführt.


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