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Textilintegrierte elektronische Systeme

Smart Textiles mit dehnbarer Elektronik und organischem Licht

69/2012

Durch die Integration von elektronischen Baugruppen lassen sich Textilien um zahlreiche Funktionen wie zum Beispiel Sensorik oder Beleuchtung erweitern. Bereits vor zehn Jahren wurde am Fraunhofer IZM in der Forschungsgruppe System on Flex die Entwicklung textilbasierter elektronischer Systeme gestartet. Heute blickt man auf eine Vielzahl von Projekten zurück, vom Fashionbereich über Medizinapplikationen, unterschiedliche Sicherheits- und Logistikanwendungen bis hin zu Beleuchtung oder Verstärkungsstrukturen im Bauwesen. Ein Beispiel ist das Projekt LUMOLED, das in 2010 mit dem Ziel gestartet wurde, textilbasierte organische Lichtquellen zu entwickeln. Die LED-Technologie auf Basis organisch halbleitender Materialien gilt als nächster technologischer Entwicklungssprung im Lichtbereich. Besonderer Vorteil liegt in der Möglichkeit zur Beleuchtung flexibler Trägermaterialien, was die OLED insbesondere für Textilien geeignet macht. Am Fraunhofer IZM steht die Entwicklung neuartiger Verbindungstechniken für dehnbare und textile Substrate im Fokus.

 

In diesem Zusammenhang ist die Ausgründung Stretchable Circuits des Fraunhofer IZM besonders zu nennen. Als Entwicklungsdienstleister bietet das Unternehmen besondere Lösungen für die Integration elektronischer Funktionen in textile Systeme an, bis hin zur Umsetzung und Fertigung eines Prototypen bzw. einer Kleinserie.

 

www.izm.fraunhofer.de

www.stretchable-circuits.com

 

 

Bild: Dehnbares Polyurethan-Substrat in interaktiver Sportjacke (ProjektSporty Supaheroe, Designer: Wolfgang Langeder, Foto: Elisabeth Grebe)

 

 

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