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Grafischer Beton

Gesteinsoberfläche für Kommunikationsdesigner

1/2011

In den letzten Jahren wurden durch Innovationen im Baubereich immer mehr Möglichkeiten zur Übertragung von Kommunikationsmaßnahmen auf klassische Bauwerkstoffe geschaffen. Beispiele sind lichtdurchlässige oder retroreflektierende Betone, bei denen besondere optische Effekte durch Integration von Glasfasern in die Gesteinsmasse oder Mikroglaskugeln in die Oberfläche des Werkstoffs erzielt werden.

 

Der finnische Hersteller Graphic Concrete macht nun mit einer besonderen Membran-Technologie von sich Reden, mit der individuell strukturierte Grafiken, Bilder oder Texte auf Betonoberflächen übertragen werden können. Der Effekt geht auf eine mit einem Verzögerungsmittel beschichtete Folie zurück, mit der im Herstellungsprozess die Bauteilform ausgelegt wird. Die bis zu einen Millimeter tiefen grafischen Elemente und Strukturen entstehen während des Trocknungsprozesses aufgrund des Kontrastunterschieds zwischen dem feinkörnigen Zuschlagsstoff und der Folie. Bisherige Anwendungen zeigen die besten Ergebnisse bei weißen Zementen. Wird die Lagerung der Membranfolie notwendig, sollte diese in einem trockenen und warmen Raum stattfinden.

 

www.graphicconcrete.fi

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6. Juni 2019, 14:00–18:00, Offenbach

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