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3D Mikro Printer

Generative Fertigung im Mikrometerbereich

37/2012

Einst wurden so genannte Rapid Technologies wie die Stereolithografie, das Lasersintern oder 3D-Drucken entwickelt, um Prototypen mit komplexen Formgeometrien generativ in kürzester Zeit zu erzeugen. Dabei verfolgten die Wissenschaftler immer schon den Traum, Anlagen für den Haus- oder Bürogebrauch zu Herstellung kleiner Gebrauchsgegenstände benutzen zu können. Nun scheint die Forschung dieser Vision ein Stück näher gekommen zu sein, denn an der Technischen Universität in Wien wurde ein 3D-Drucker in Miniaturgröße entwickelt, der die Abmaße einer Milchverpackung aufweist und nicht mehr kosten soll als € 1.200. Der Drucker arbeitet mit flüssigem Harz, das durch Licht von Leuchtdioden mit einer hohen Intensität gehärtet wird. Die Dicken der einzelnen Schichten beim Bauteilaufbau betragen 0,05 Millimeter. Laut Aussage der Entwickler können in der Anlage selbst Miniaturteile mit hoher Präzision gefertigt werden, wie z.B. für Hörgeräte.

 

Der 3D Micro-Drucker ist vom 28. April bis 27. Mai 2012 in der Ausstellung "SKIN – Material Future" der designHalle in Graz zu sehen.

 

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